Psychosomatische Medizin

Wenn die Seele krank macht

Woher kommen „Burnout“, chronische Müdigkeit, Leistungsknick oder Infektanfälligkeit? Warum führen belastende Lebenssituationen zu Kopfschmerzen und Bluthochdruck? Kommt eine Depression aus heiterem Himmel?

Bei der Entstehung vieler Erkrankungen hat die Seele (Psyche) einen entscheidenden Einfluss auf den Körper (Soma). Psyche und Soma finden sich im Begriff der Psychosomatik. Die psychosomatische Medizin ist ein eigener Fachbereich in der Medizin.

Psychische Symptome können sein: innere Unruhe, Gereiztheit, Hektik, Nervosität, Schlafstörungen, seelische Labilität, Depression, Angst.
Diese Beschwerden treten manchmal kombiniert mit Essstörungen oder Magersucht oder Abhängigkeit gegenüber Alkohol, Medikamenten und Drogen auf.

Körperliche Auswirkungen der seelischen Dysbalance können sich am Gehirn in Form verschiedener Kopfschmerzsymptome und am Herzen durch plötzliches Herzrasen oder Herzstolpern und durch einen Bluthochdruck zeigen.
Veränderungen an den Verdauungsorganen zeigen sich als Durchfall bzw. Verstopfungen, oft begleitet von Entzündungen oder Geschwüren.
Am Bewegungsapparat zeigen sich Symptome in Form von Verspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen oder dem Schulter-Arm-Syndrom.
Auch an der Haut können sich psychische Probleme manifestieren.

 

psycho

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.