Sporttauglichkeitsuntersuchung

Als Einsteiger in eine neue Sportart setzt man sich neuen, oft ungewohnten Belastungen aus. Überlastung und Fehlbelastung sowie Folgeerkrankungen können daraus resultieren.

Mit einer Sporttauglichkeitsuntersuchung wird die Belastbarkeit des Herz- Kreislaufsystems (Ergometrie) und der Lunge (Lungenfunktion) geprüft.

Eventuelle orthopädische Erkrankungen bzw. Stoffwechselerkrankungen werden durch eine körperliche Untersuchung bzw. eine Laboruntersuchung festgestellt.

Eine Trainingsberatung zum Erreichen individueller Ziele (Steigerung der Kondition, Gewichtsreduktion, Muskelaufbau u.ä.) ist Bestandteil der Untersuchung.

Die Berechnung der Leistungen der Sporttauglichkeitsuntersuchung erfolgt anhand der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Die Ergometrie (Belastungs-EKG)

Eine Blutdruckmessung in Ruhe, sowie ein Ruhe- EKG, sagen oft nur wenig über die tatsächlichen Verhältnisse unter Alltagsbelastungen aus.

Wie hoch ist der Blutdruck unter Belastung

  • bei 75 Watt? (gehen auf der Ebene)
  • oder bei 125 Watt? (Treppen steigen)
  • oder bei 150 Watt? (Tauchen in tropischen Gewässern)
  • oder bei 200 Watt? (Rennrad fahren)
  • oder bei 250 Watt? (Tauchen in einheimischen/kalten Gewässern mit Strömung)

Kommt es unter Belastung zu Herzrhythmusstörungen?

Das Belastungs-EKG wird bei uns auf einem Fahrradergometer durchgeführt. Die Untersuchung dauert je nach Leistungsfähigkeit 15 – 20 min.

(Bei Patienten, bei denen der Verdacht auf Angina pectoris/ Herzerkrankungen besteht oder Patienten mit bereits bestehenden chronischen Erkrankungen wie Adipositas per magna, Diabetes mellitus oder Herzerkrankungen gehört diese Untersuchung zum Leistungsspektrum Ihrer gesetzlichen Krankenkasse)

Der Lungenfunktionstest (LUFU)

Bei unklarer Kurzatmigkeit und Luftnot unter Belastung bringt oft eine Lungenfunktionsuntersuchung eine schnelle Abklärung.

Bei saisonalen Beschwerden wie Heuschnupfen oder allergischem Asthma kann mit Hilfe der Lungenfunktionsuntersuchung (auch nach Gabe der Medikamente) eine Optimierung der Therapie erreicht werden.

Bei Patienten mit jahrelangem Nikotinkonsum kann mit dieser Untersuchung eine Beurteilung des Ist-Zustandes der Lunge und eine darauf begründete Trainingsempfehlung erfolgen.

(Bei Patienten, bei denen der Verdacht auf Asthma bronchiale besteht oder Patienten mit bereits bestehenden chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD gehört diese Untersuchung zum Leistungsspektrum Ihrer gesetzlichen Krankenkasse)